Psychologische Unterstützung Selbstzahler Staatsdienst

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Aktenordner mit der Aufschrift Top Secret diskrete psychologische Unterstützung für Selbstzahler im Staatsdienst
Aktenordner mit der Aufschrift Top Secret diskrete psychologische Unterstützung für Selbstzahler im Staatsdienst

Warum Selbstzahler *innen klare Vorteile haben – gerade im Staatsdienst

Manche Menschen wünschen psychologische Unterstützung, ohne dass diese „aktenkundig“ wird, unnötig viele Stellen involviert sind oder über Abrechnungswege zusätzliche Datenflüsse entstehen – etwa mit Blick auf Verbeamtung, amtsärztliche Untersuchungen oder Versicherungen. Als Selbstzahler*in erhalten Sie Hilfe diskret, zügig und flexibel, oft ohne Anträge, Genehmigungsfristen oder kassenbezogene Diagnose.

Wann macht Selbstzahlen besonders Sinn?

Es gibt drei mögliche Bereiche im Leben, in denen es sinnvoller sein kann, die eigene psychologische Unterstützung selbst zu zahlen:

  1. Für die Karriere oder Versicherungen
    Bei Verbeamtungen, amtsärztlichen Untersuchungen oder beim Eintritt in die private Kranken- bzw. Berufsunfähigkeitsversicherung kann es sinnvoll sein, Gesundheitsdaten schlank zu halten und neue Diagnosen zu vermeiden – insbesondere in sicherheitsrelevanten Berufen mit Tauglichkeitsprüfungen. Als Selbstzahler*in behalten Sie ein hohes Maß an Vertraulichkeit und Datensouveränität und entscheiden selbst, welche Informationen wohin fließen.
  2. Wenn es schnell gehen muss
    Wer selbst zahlt, ist oft handlungsfähiger: Es gibt zeitig Termine zur Entlastung in Stressspitzen und akuten Konflikten oder zur Überbrückung bis zu einem Kassentherapieplatz. Oft lassen sich Probleme so früh klären. Ebenso möglich: präventives Arbeiten oder Coaching an Klarheit und Entscheidungskraft – ganz flexibel und individuell, online oder vor Ort, ohne Kassen-Vorgaben.
  3. Beim Wunsch nach Planungssicherheit
    Nach einer Belastungsphase oder Auszeit kann die Arbeit ohne neue Diagnosen weitergeführt werden. Für Selbständige bleiben Gesundheitsdaten diskret, was etwa für Verträge oder Kredite wichtig sein kann. Und für Expats ist Selbstzahlen oft verlässlicher, wenn die Kassenabdeckung unklar ist.
 

Was wird denn bei Selbstzahler *innen dokumentiert — und was nicht? Und für wen ist das besonders vorteilhaft?

Bei Heilpraktiker*innen für Psychotherapie mit Selbstzahlung gibt es keine automatische Weitergabe an Krankenkassen oder Dienststellen. Die Abrechnung bleibt zwischen Ihnen und der Praxis.

Gleichzeitig gilt: In der Praxis entstehen, wie bei jeder professionellen Unterstützung, interne Aufzeichnungen und organisatorische Daten, z. B. Bei der Terminverwaltung, der Rechnungsstellung oder Zahlung oder bei der praxisinterne Dokumentation. Bescheinigungen über die Teilnahme an Seminaren zur eigenen Weiterentwicklung erhalten Sie nur auf Wunsch.

Das diskrete Vorgehen kann besonders vorteilhaft für Beamt*innen und Anwärter*innen und und Menschen in sicherheitsrelevanten Berufen mit Taublichkeisprüfungen wie Polizei, Feuerwehr, Bundeswehr oder Zoll wichtig sein. Auch Personen mit besonders sensiblen Rollen, wie Lehrkräfte, Richter*innen, Menschen in der Staatsanwaltschaft oder Führungskräfte können Vertraulichkeit und zügige Termine benötigen.

Bei aller Vertraulichkeit ist klar: Bei erkennbarer akuter Gefährdung für Sie oder andere greifen gesetzliche Sorgfaltspflichten, die in der Sitzung offen und transparent besprochen werden. In solchen Fällen müssen über die sonst geltende Schweigepflicht hinaus schutzsichernde Schritte eingeleitet werden.

So geht’s los – das bekommen Sie von mir

Nach der Terminvereinbarung sprechen Sie in der ersten Sitzung offen über das, was Sie aktuell am meisten belastet. Anschließend klären wir gemeinsam, mit welchen konkreten Strategien Sie im Alltag schnell Entlastung finden.

Den Rahmen bestimmen Sie immer mit: Wie oft treffen wir uns? Wie lange dauern die Sitzungen? Treffen wir uns in Hamburg, in Mecklenburg oder online? Es gibt keine Anträge, keine Genehmigungsfristen, Sie bleiben jederzeit handlungsfähig. Damit Sie gut planen können, ist alles transparent: Das Honorar wird vorab klar vereinbart, es gibt keine Überraschungen.

Viele Klient*innen starten mit drei bis fünf Terminen über sechs bis acht Wochen, was bereits spürbar Struktur bringt. Wir arbeiten in einem geschützten Rahmen mit Gesprächstherapie, ressourcen- und lösungsorientierten Ansätzen sowie modernen Entspannungstechniken – immer mit Blick darauf, was Ihnen im Alltag wirklich nützt.

Wichtig: Ich gebe kein Heilversprechen. Mir geht es um Klarheit, Sicherheit und praktikable nächste Schritte. Wenn Sie das Gefühl haben, dass es passt, rufen Sie gern an oder buchen Sie ein unverbindliches, ca. 20-minütiges Kennenlerngespräch – zum Ankommen, Fragen klären und um den passenden Rahmen zu finden.

Der Autor:
Bild von Hendrik Neumann

Hendrik Neumann

Heilpraktiker für Psychotherapie und Coach

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Bitte beachten Sie: Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken. Er kann und soll weder einen Arztbesuch noch eine therapeutische Maßnahme ersetzen.

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